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30.04.2008 – Ingo Zeitz, Köln
Eine weitere Rennstrecke ist in
Deutschland nötig
Letztes Jahr konnte ich einen meiner DMSB-A-Lizenzlehrgänge
auf der Anlage des Schleizer Dreiecks durchführen
und war überrascht,
welches Potential ich vorfand. Ich denke, ich kann
mir ein Urteil erlauben, da ich
- Seit 40 Jahren Amateurrennfahrer bin,
- Über 20 Jahre lang als Porsche-Händler
tätig war und eine eigene Kundensportabteilung
leitete,
- lange im Vorstand des Kölner-Automobil-Clubs
/ AvD zahlreiche Fahrerlehrgänge organisierte
- seit 24 Jahren die Sportaktivitäten des
Porsche-Club-Rheinland leite
- seit 2 Jahren als DMSB A - Instructor tätig
bin *
- bis vor 2 Jahren für das Bundesvermögensamt
ca. 120 Offroadveranstaltungen platzierte
Ich weiß aus eigener,
langjähriger Erfahrung,
wie bitte nötig wir in Deutschland eine weitere
Rennstrecke haben; die Nachfrage aus dem mittlerweile „Volkssport“ Rennsport
ist ungebrochen gewaltig. Insbesondere fehlt es an
günstigen Rennstrecken
für Club- und Firmenevents. Auch die Prifiteams
des nationalen und internationalen Rennsports suchen
ständig Test- und Übungsstrecken. So wird
z.B. von den DTM-Teams ständig entsprechendes
Strecken-Potential gesucht, um Boxenstopps üben
zu können. Hierfür sind die Anforderungen
nicht so groß,
wie für eine Formel 1 Strecke, und ich würde
deshalb auch nicht zu zu großen Investitionen
in das Schleizer Dreieck am Anfang raten.
Es reicht erst einmal die permanente, gesicherte Rennstrecke
mit den jetzt vorhandenen Anlagen – alles andere
sollte m.E. von alleine wachsen. Wichtig sind Auslaufzonen,
Curbs, Kiesbetten und einige Streckenkorrekturen. Auch
im Offroad-Bereich gibt es Nachfrage „ohne
Ende“. Das von mir 3 Jahre lang geleitete, ehemalige
Militärgelände in Ebern wurde aufgrund von
Einsprüchen aus der Wohnbevölkerung mit großem
Bedauern der Wirtschaft stillgelegt. Noch heute bekomme
ich Anfragen aus der Industrie und von den verschiedensten
Vereinen, die auf der Suche
nach geeignetem Gelände sind.
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