04.03.2009
„Schleiz hat keine andere Chance“
Prinz Reuss will am Dreieck aktiv werden
Schleiz (OTZ/-dre-). „Schleiz hat außer dem Dreieck keine andere Chance, sich zu vermarkten“, sagt Heinrich XIII. Prinz Reuss gestern gegenüber OTZ. Er bestätigte gleichzeitig, dass er der geheimnisvolle Investor sei, den sich die Initiative „PRO Schleizer Dreieck“ aber auch die Bürgermeisterin bisher konstant geweigert hatten zu nennen.
„Ich bin seit 1990 in der Region aktiv und schon damals hatte ich einen Investor, aber die Stadt wollte nicht“, sagt Prinz Reuss etwas verärgert. Im September 2007 habe er mit Freunden des Motorsports auf dem Dreieck „praktische Erfahrungen“ gesammelt und auch festgestellt, das die Vermarktung „unprofessionell“ sei. Nachdem sich einige Bürgerinitiativen gegen den Ausbau des Dreiecks gegründet hatte, habe er die Initiative „PRO Schleizer Dreieck“ ins Leben gerufen. Über den konkreten Stand seines Engagements am Dreieck wollte sich Prinz Reuss aber nicht äußern. Er stellte allerdings fest, dass die Grundstücke, die ehemals seiner Familie gehörten und im Bereich des Dreiecks liegen, bei der weiteren Entwicklung eine erhebliche Rolle spielen werden. Die Restitutionsansprüche sind noch nicht entschieden.
Nach OTZ-Informationen liegt der Schleizer Bürgermeisterin Heidemarie Walther schon seit Juni 2008 ein konkretes Angebot des Prinzen vor, dass genau jene Forderungen enthält, die mit dem neuen Bebauungsplan erfüllt werden sollen, einschließlich Umverlegung der B 2.
Quelle: Ostthüringer Zeitung, Lokalausgabe Schleiz
vom 04.03.2009 |