| Was ist unter Feinstaub
zu verstehen?
Feinstaub kann sowohl aus natürlichen wie auch aus anthropogenen Quellen
(flüchtige organische Verbindungen) stammen. Welche Quelle an welchem
Ort dominiert, hängt von den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten ab.
Hauptverursacher des anthropogenen Anteils am Feinstaub in Deutschland sind
laut Bundesumweltministerium, Stand 2001:
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die Industrie: 60.000 t/Jahr
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Privathaushalte und Kleinverbraucher: 33.000 t/Jahr
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Straßenverkehr (ohne Reifen- und Bremsenabrieb): 29.000 t/Jahr
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Elektrizitäts- und Fernheizwerke: 19.000 t/Jahr
• übriger Verkehr: 16.000 t/Jahr
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Schüttgutumschlag: 8.000 t/Jahr
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Industriefeuerungen: 6.000 t/Jahr
Über Emissionen von der Straßenoberfläche sind keine Schätzungen
bekannt. In Städten beträgt der Anteil des Verkehrs an den Feinstaubemissionen
schätzungsweise 20 bis 50 Prozent.
Auch die Landwirtschaft trägt zur Feinstaubemission bei. Ihr durchschnittlicher
Anteil an der europäischen PM10-Emission beträgt etwa 9 %, wobei
etwa die Hälfte auf Tierhaltung zurückzuführen ist.
Quellen von Feinstaubemissionen durch Privathaushalte sind z.B. Holzheizungen
und Kamine; hier ist trotz moderner Techniken wie Pelletsheizungen durch
steigende Anzahlen sogar eine Zunahme zu verzeichnen.
Besonders in geschlossenen Räumen trägt auch der Rauch von Tabakwaren
zur Feinstaubbelastung bei.
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