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15.07.2011
Freude und Pech am Schleizer Dreieck 2011
Freude und Pech am Schleizer Dreieck 2011 lagen für Helga zum 6. Classic Grand Prix sehr nah beieinander.
Freude über unzählige Fans und Fahrerkollegen an der Strecke und im Fahrerlager die zum Teil schon seit vielen vielen Jahren ihre Fahrten auf der beliebten Naturrennstrecke im Osten Thüringens gelegen verfolgen. Das Team Stark Motorsport nahm den kurzen Weg von Bad Lobenstein und stellte mit Helga und Matthias zwei Fahrer mit zwei sehr schönen historischen Rennwagen - einem MT 77 und den Estonia 25.
Freude herrschte ebenso über das große Medieninteresse um Helga. Am Samstag erschien ein Team vom MDR welches für die Sendung "Donnerwetter" seine Aufnahmen machte. Am Freitag und Samstag wurden natürlich auch die Rennwagen auf die Strecke gescheucht, zur Zufriedenheit aller. Der Sonntag begann ebenfalls erfolgsversprechend. Ein Team vom ZDF machte seine Minikamera im Estonia von Helga fest und freute sich über das Geschehen an der Rennstrecke. Wo im übrigen seit Jahren erstmalig über 40 Rennpappen und ihre Fahrer die Fans erfreuten. Das Team vom ZDF nutzte diese Chance und drehte gleich noch den Präsentationslauf der Trabis mit. Schön dass man Deutschlandweit demnächst davon erfahren wird. Am späten Sonntagvormittag sollte dann der AMC Formelpräsentationslauf stattfinden. Helga hatte sich vorgenommen vor den Zuschauern ihr Können unter Beweis zu stellen. Ein grosses Feld von verschiedensten Formelrennwagen und altbekannten Fahrern wie Heiner Lindner, Manne Kuhn und Heinz Siegert wollten dies natürlich ebenfalls.
Helga begeisterte die Zuschauer ebenso wie ihr Team - Helga gab Gas. Wenige Minuten vor dem eigentlichen Ende des Laufes, kam es zum Abbruch - rote Flaggen. Alle kamen wieder rein in die Boxengasse - nur Helga nicht. Dann informierte uns die Rennleitung das Helga mit ihrem Estonia neben der Rennstrecke steht - es hätte einen Abflug gegeben - mit ihr wäre allerdings alles OK. Nach Minuten des Wartens wurde Helga zum Check ins Medical Center gebracht und auch dort konnten sie nichts feststellen. Helgas erste Frage an uns: "Was ist überhaupt passiert?" Helga war am überholen zweier anderer Formelwagen und auf Höhe des zweiten Wagens muss etwas passiert sein - was auch immer. Jedenfalls flog in der Seng Helgas Estonia nach rechts ab, Richtung Böschung, Reifenstapel und Ende der Leitplanke. Der Wagen muss sich auch noch gedreht haben, denn sie landete mit dem Heck im Reifenstapel und verlor dabei auch das linke Hinterrad sowie den Heckflügel. Helgas zweite Frage: "Mit was fahre ich nächste Woche zum Meisterschaftslauf in Oschersleben?" Der Rennarzt, der natürlich Helga seit vielen Jahren kennt, konnte es kaum fassen. O-Ton: "Helga, Du änderst Dich wohl nie." Zu unser aller Sicherheit gings dann noch ab ins Schleizer Krankenhaus zum Röntgen und CT. Der einseitige Befund im Anschluss kurz zusammengefasst: Alles i.O., Patientin ohne Befund. Das Rennwochenende war damit gelaufen und sie konnte nicht mehr am Melkus-Präsentationslauf teilnehmen. Aber das HANS-System in Kombination mit dem Schuberth-Helm hatte sich wieder bewährt.
Vielen Dank an alle Helfer des AMC inkl. Ärzteteam für den guten Job.
Helga und das Team Stark Motorsport freuen sich heute schon auf 2012.
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